Fallstudie: Management von Schadensforderungen und Kostenrückerstattungen

Sevatas wurde ausgewählt, um die durch Transitschäden bedingten Schadensforderungen für einen großen, europäischen Fahrzeughersteller, der mehrere Marken führt, zu verwalten. Dies erfolgte in Bezug auf ein einzelnes Gebiet mit einem Netzwerk von über 600 einzelnen Händlerfilialen und genehmigten Reparaturwerkstätten.

Nach unserer Ernennung begaben wir uns daran, eine Reihe von Leistungskennzahlen (KPI – Key Performance Indicators) zu erstellen und zu liefern, die dazu beitragen sollten, die Transparenz zu verbessern und eine Reihe von klaren Maßstäben zu setzen, gegen die eine tagtägliche Leistung gemessen werden konnte.

Zusätzlich zum tagtäglichen Schadensforderungsverfahren, versuchten wir auf die starken Beziehungen zu den Logistikdienstleistern des Herstellers aufzubauen, und eine direkte Kommunikation zu den Produktionsstätten, welche sich an vier verschiedenen Standorten befanden, herzustellen.

Diese verbesserten Beziehungen trugen dazu bei, ein transparenteres Verfahren zu schaffen und sie ermöglichten uns, die Werksprozesse sowie die Bereitstellung an Unterstützung für die einzelnen Marken besser zu verstehen. Diese verbesserte Transparenz ermöglichte eine frühe Erkennung und Intervention bei etwaigen Problemen in Bezug auf Transitschäden.

Wir richteten ebenfalls effektive Beziehungen zu den Versicherern des Herstellers ein, um das Versicherungsprogramm zu restrukturieren, damit es den angemessensten Grad an Schadensdeckung verglichen mit einem hochpreisigen Versicherungsschutz bietet.

Obwohl die Hauptindikatoren (z. B. die Raten für Schäden und Rückvergütungen) seitens des Kunden vor unserer Ernennung als akzeptabel und stabil betrachtet wurden, ermöglichte uns die Konzentration auf ein proaktives Risikomanagement, anstatt eines auf Händler reagierendes Schadensforderungsmanagement, eine anfängliche Senkung von 50 % des Schadensforderungsverhältnisses im ersten Jahr (verglichen mit dem Ausgangspunkt) zu liefern. Diese Rate fiel im zweiten Jahr noch weiter.

Zusätzlich konnten durch die Konzentration speziell auf Rückvergütungen die Nettokosten weiter gesenkt werden

Die Verbesserungen diesbezüglich konnten mehr als € 900.000 pro Jahr einsparen.